Der Klimawandel wird immer mehr ein gesellschaftliches Problem. Nicht nur wegen der Auswirkung auf die Umwelt, sondern auch wegen dem eigenen Geldbeutel lohnt es sich, unnötige Energiefresser im Betrieb aufzuspüren und nach günstigeren Lösungen zu suchen.
Wer einen Wettbewerbsaufruf um die beste Idee zur Energieeinsparung an seine Mitarbeiter richtet, wird erstaunt und erfreut über das Echo und die Findigkeit der Beschäftigten sein.
In der Regel genügt es aber, mit offenen Augen durch das eigene Unternehmen zu gehen und Herkömmliches in Frage zu stellen.
Zum Beispiel: Muss in jedem Büro eine Kaffemaschine stehen oder rentiert sich die Anschaffung eines oder mehrerer Kaffeeautomaten für das Unternehmen?
In zahlreichen Büros brennt wegen ungünstiger Lichtverhältnisse den ganzen Tag das Licht. Hier sollte man über den Einsatz von Energiesparlampen nachdenken. Sie sind zwar in der Anschaffung wesentlich teurer als herkömmliche Glühlampen. Aber spätestens nach einem Jahr Einsatz machen sie sich bezahlt und helfen Kosten zu reduzieren.
Seit geraumer Zeit sind auch Sensorlampen, die sich automatisch je nach Helligkeit ein- und ausschalten, auf dem Markt erhältlich.
Beim Kauf elektrischer Geräte, ob Computer, Drucker, Faxgerät oder auch Kaffeemaschine empfiehlt es sich, auf integrierte Energiesparfunktionen zu achten.
Späteres Nachrüsten ist meist nicht möglich oder extrem teuer.
Vorsicht: Die Einschaltung professioneller Energieberater kann zusätzliche Kosteneinsparung bringen. Aber auch in dieser Branche tummeln sich schwarze Schafe.
Ein enormes Einsparungspotential liegt bei den Heizkosten. Senkt man die Raumtemperatur um nur ein Grad ab, spart man 6 % der Heizkosten.